Erodieren
Das Erodieren kommt überall dort zum Tragen, wo der herkömmlichen Bearbeitung Grenzen gesetzt sind. Gründe dafür können gehärtete Stähle, auch Hartmetall, oder komplexe Konturelemente in größerer Tiefe sein.
Beim Erodieren wird der Werkstoff durch Funkenerosion abgetragen, die Härte und Festigkeit des Materials spielt dabei keine Rolle, es muss nur elektrisch leitend sein. Wir können drei Verfahren anbieten.
Beim Senkerodieren wird das Negativ der Elektrode im Werkstück abgebildet, die maximale Werkstückgröße liegt bei 300x500x350mm (HxBxT).
Beim Drahterodieren wird mit einem Metalldraht von 0,25mm Durchmesser als Elektrode eine programmierte Kontur in das Werkstück bis zu einer Höhe von etwa 200mm „geschnitten“, die maximale Werkstückgröße sollte 350x450mm nicht überschreiten. Durch Versetzen der Drahtführung sind Schrägschnitte bis 30 Grad möglich wie auch über eine simultan gesteuerte C-Achse ein Spiralschnitt.
Mit dem Startlocherodieren sind wir in der Lage, kleinste Bohrungen ab 0,5 bis 6,0mm mit einer theoretischen Tiefe von 400mm herzustellen.
